Dienstag, 19. April 2016

Ein Alltagsbeitrag über Eingewöhnungshalbzeit und einem chaotischen Montag



Es ist Halbzeit in der Krippen Eingewöhnung und die letzte Woche endete aufregend. Am Donnerstag hat die Maus das erste Mal in der Krippe Mittag mit gegessen und war 2 Stunde ohne mich bei den Kindern. Das klappte sehr gut, leider hatten wir direkt danach noch einen Kinderarzt Termin mit dem Bonus zweier Impfen, das hat sie etwas fertig gemacht. Unser Kinderarzt befindet sich in unserem alten Heimat Viertel und der Mittagsschlaf war eh gegessen, daher beschloss ich mir ein kleine Mittag im früheren Lieblings Café zu gönnen, natürlich wollte die Maus meine Kekse zum Kaffee und auch etwas von meinem Sandwich. 

Immer dann wenn man nicht damit rechnet.

Nachdem ich die ganze Woche nicht wusste was ich in der Zeit ohne Kind machen sollte, hatte ich mir für den Freitag ein Treffen mit einer Mami aus dem ehemaligen Babyschwimmkurs vorgenommen. Wir saßen eine halbe Stunde und ich erzählte ihr gerade, dass die Eingewöhnung inzwischen ganz gut klappt, da klingelt mein Handy. 
"Könnten Sie die Kleine doch schon jetzt abholen, sie weint die ganze Zeit." 
Ich so "Klar, natürlich kein Problem". Das war natürlich wieder passend, gerade wenn man es beschreit kommt es anders. Aber die Mama hatte Verständnis und ich holte die Maus ab. Die Erzieherin und ich wir vermuteten es war für die Maus in der Woche sehr viel was sie erstmal verarbeiten muss oder auch die Impfen die ihr zusetzten. 
Über das Wochenende erholte sich die Kleine, übrigens kämpft sie auch gerade mit neuen Zähnen. 

Neue Woche neues Chaos.

Der Montag startete dann chaotisch. Die große Maus musste 7.45 Uhr an der Schule sein, weil 8 Uhr der Bus zur Klassenfahrt starten wollte. Leider standen wir 7.45 Uhr im Stau, weil ein unter anderem ein Bagger oder Traktor vor uns her schlich und alle Ampeln sich gegen uns verschworen hatten. Punkt 8 Uhr waren wir da, ich verabschiedete sie mit den Worten "schnell, beeil dich, viel Spaß, ich hab dich lieb". Das hat mich richtig geärgert, dass unser Abschied so stressig war. 
Rück zu wollte mich ein Linienbus von hinten anschieben und ein Fahrradfahrer wollte meine Motorhaube küssen, hat es sich dann aber doch glücklicherweise anders überlegt. Ich war mit den Nerven durch und es war noch nicht mal 9.00 Uhr. 
Als ich das Auto parkte hörte ich auf einmal komische Geräusche auf dem Rücksitz, mein Fahrstil war für die kleine Maus zu Achterbahnmäßig und sie übergab sich IN ihren neuen Overall von H&M. Ich nahm sie samt dem Kotzi-Cosi ins Bad, schälte sie aus den Sachen und machte sie frisch, denn es sollte ja noch in die Krippe gehen. 
Glücklicherweise klappte da alles, sie hatte Spaß und gut gegessen. Ganz toll fand ich, dass das Weinen der Maus vom Freitag der einen Erzieherin keine Ruhe ließ und sie nochmal ergründen wollte ob es nicht an etwas anderem lag und tatsächlich. 
Wenn die Kinder für draußen angezogen werden, dann lassen die Erzieherinnen die Tür zur Garderobe manchmal auf, das kannte meine Kleine noch nicht und sie dachte die Mama kommt jetzt und als ich nicht kam fing sie mit weinen an. Die Erzieherin ließ die Tür nun verschlossen und meine Maus hörte auf mit weinen. 
Heute lief nun wieder alles prima und sie war so geschafft, dass ich sie nur noch hinlegen brauchte zum Mittagsschlaf. 




Ja, manchmal läuft es und manchmal nicht, wichtig ist sich das Lachen zu behalten. 
Nun haben wir noch 2 Wochen bis ich wieder arbeiten gehe, ein komischer Gedanke und 2 Abende ohne die Große ist auch total ungewohnt, so sehr die Teenies oder Kinder manchmal nerven, missen möchte man sie nicht. Ich denke aber sie hat richtig viel Spaß und am Mittwoch ist sie ja schon wieder da. 

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