Freitag, 22. Dezember 2017

Kalendertürchen Nr. 22 - Kleine Überlebenshelfer für die stillsten und heiligsten Nächte des Jahres


Noch 2 Tage bis zum heiligen Abend und was in der Kaffee und Cola Werbung immer so idyllisch wirkt läuft im echten Leben meist etwas anders. Wenn die Familie sich unter dem Baum versammelt und zusammen kommt, ist Streit und Stress fast normal. Emotionen, Gefühle, hin und her, sowie das ganze viele mächtige Essen belasten und fordern unser Gemüt. 
Anita füllt zu diesem Thema das heutige Türchen und gibt uns ein paar Tipps die Festtage nicht nur zu erleben, sondern auch zu überleben. Ich finde den Beitrag ganz toll genauso wie sie und ihren Blog. Also lehnt Euch zurück und schaltet einfach ab, aber erst nach dem Lesen :)



Damit Weihnachten das Fest der Liebe und nicht der Hiebe wird, kommen hier nun meine kleinen Überlebenshelfer, die auch variabel für alle Familienfeste angewendet werden können.

"Nein" ist ein schönes Wort

Und das Schönste, je öfter man es sagt, desto leichter geht es über die Lippen.
"Nein, danke, ich möchte keinen 5. Nachschlag."
"Nein, danke, ich möchte jetzt nicht zum 6. mal mit meiner Nichte/ Neffe Lego spielen."
"Nein, wir können wirklich nicht am 25.12. um 15 Uhr bei Oma Gertrud und Tante Klara gleichzeitig sein."
Setzt Grenzen! Und das nicht nur zu Weihnachten ;) Je früher man das macht, umso wahrscheinlicher ist es, dass man auch noch ein freundliches "Nein" über die Lippen bringt als wenn man fünf mal wischiwaschi antwortet.

Scheiss auf Perfektionismus

Die Staubschicht in der Wohnung vom Herbst ist noch da? Nun, die wird auch noch Sylvester da sein, da sie nicht wegrennt.
Die Ente ist irgendwie furztrocken? Dann trinkt mehr Wein, damit sie besser rutscht!
Die Hose, die ihr euch extra für DEEEEN Abend gekauft habt, kneift? Dafür waren hoffentlich die Plätzchen vorher lecker. Man kann nicht alles haben.
Vergesst nicht, ihr bekommt am Ende des Weihnachtsfestes kein Fleißbienchen oder eine 1 für tadelloses Benehmen eurer Kinder. Der Michelin Stern wird euch leider, leider auch nicht verliehen. Und jeder, der sich über Dreck hinter, auf oder vor den Schränken beschwert, kann gerne saubermachen. Kauft lieber Swiffer auf Vorrat als zu wenig zu schlafen, weil ihr um Sorge um die Gans seid.

Akzeptanz statt Erwartungshaltung

Das man zu Weihnachten etwas angespannt ist, ist nicht wirklich unnormal. Unser Tagesablauf ist völlig anders, das Essen sowieso und normalerweise haben wir unsere Familie so eng und so lange nicht um uns rum. Das diese Situation zu Anspannungen führt ist logisch. Total unlogisch wäre, wenn jemand, der seit 50 Jahren unpünktlich ist, gerade zu Weihnachten pünktlich am Tisch sitzt. Oder jemand, der lieblose Geschenke macht, wird mit einem mal nicht vor Kreativität sprühen. Das selbe gilt für Zicken, Miesepeter und Krümelkacker. Ihr könnt sie nicht ändern, wohl aber eure Haltung. Lasst sie sein wie sie wollen und erwartet vor allem nichts, was diese Menschen niemals leisten können. Entzieht euch, wenn unmögliches Verhalten euch schadet und fangt an zu Essen, wenn Herr oder Frau Alwayslate nicht pünktlich beim Essen ist. Oder sollen alle Hungern weil sich eine Person falsch verhält?

Wasser und Schlaf sind eure besten Freunde

Und Notfalls ne Aspirin. Schweres Essen, trockene Heizungsluft, Stress. Genug Gründe noch mehr auf euch zu achten und den Wasserbedarf um 1 Liter hochzuschrauben und abends einfach so früh wie möglich ins Bett zu gehen wie es geht.

Klärt Konflikte! Aber nicht an Weihnachten

In jeder Familie gibt es Pulverfassgesprächsthemen. Und die gehören Weihnachten ausgeklammert. Die Noten des Enkels ("Ohjemine!") die Partnerwahl der Tochter ("Macht der etwa was mit Kuuunst?!") der Job des Sohnes ("Wirst du eigentlich noch irgendwann befördert?") sind kein passendes Thema.  Auf ohnehin gereizte Nerven wirken solche Fragen wie ein Streichholz und Dynamit. Und mal ehrlich, wenn diese Themen Weihnachten zur Sprache kommen, dann ist das nichts anderes als ein Zeichen dafür, dass ihr euch unterhalb des Jahres viel zu selten seht. #meinjanur

Haut ab!

Und zwar raus an die frische Luft, aufs Klo, in den Keller oder wohin auch immer. Hauptsache ihr seid mal ganz alleine. Und bevor ihr mit einem mal zu zehnt einen kleinen ruhigen Spaziergang machen müsst, da es keiner akzeptieren mag, dass ihr skandalöserweise mal alleine seid wollt: Notlügen sind erlaubt (im Leben) und wenn sie dafür herhalten müssen, dass ihr Abstand braucht, völlig ok. Jeder sollte Verständnis haben, wenn ihr mit diesen "üblen Kopfschmerzen" mal kurz an die frische Luft müsst.
Ich wünsche euch super schönes, friedliches und vor allem harmonisches Fest!
Alles Liebe, Eure Nita von www.nitaspleasures.com.




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