Donnerstag, 25. Januar 2018

Gelesen - Die Tagebücher einer Mami von Jennifer Weiner




Im vergangenen Herbst habe ich mich in der Bibliothek bei uns im Viertel angemeldet um endlich mein Vorhaben mehr zu lesen umzusetzen. Alter Erinnerungen an die Zeit als Schulkind in der Bibo wurden wach und ich hatte mir unheimlich viele Buch-Ideen zusammen gesucht, dann viel mir aber dieses Buch in die Hand, bis ich es zu ende gelesen hatte sollten 4 Monate vergehen. Aber ich habe es geschafft und die Tatsache, dass ich dieses Buch immer wieder verlängert habe was die Leihfrist betrifft, zeigt doch sehr, dass ich dieses Buch unbedingt zuende lesen wollte.



Zur Handlung

Kate Klein ist eine Mutter von 3 Kindern und wohnt in einem kleinen Vorort von New York, eine eigentliche heile Welt mit den typisch, scheinbar perfekten Müttern, dem typischen Alltag einer Mutter und genau das langweilt sie. So richtig warm wird sie mit den Müttern aus der Nachbarschaft nicht. Ein mörderisches Ereignis wühlt die Nachbarschaft auf und Kate fühlt sich dazu berufen dieses Ereignis aufzudecken. 

Wie fand ich das Buch

Für mich, die sonst oft Bücher anfängt und dann abbricht war dieses Buch super zu lesen. Ich fand mich gleich hinein und sah auch einige Parallelen. Neben dem eigentlichen Mordfall der aufgeklärt werden soll, gibt es einige parallel Handlungen die mehr über Kate und ihr Leben verraten. Es gibt immer wieder Konstanten und Verbindungen. Was ich besonders gut fand waren die „Aha“ Effekte und Momente in denen die Handlung eine Wendung nahm die ich nicht vorraus gesehen habe. Dabei wird das Buch nicht gruselig. 
Manche Stellen ziehen sich ein wenig, geben so aber auch Zeit um sich selbst so seine Gedanken zu machen. 
Interessant fand ich auch die zwischenmenschlichen Themen z.B. die Beziehung zwischen Kate und ihren Mann.  
Kate fühlt sich als Hausfrau und Mutter nicht ausgefüllt, manchmal habe ich den Eindruck vermisst sie ihr früheres Leben und sie fragt sich was wäre wenn. 

Das Buch ist im Grunde leichter Krimi, amüsant und doch ernst. Ich habe mich manchmal gefragt was hätte ich in der Situation gemacht.

Ich fand das Buch gut und spannend und perfekt für die Badewanne oder wenn der Tag auch noch so anstrengend war, ein paar Seiten gingen immer.

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