Dienstag, 27. März 2018

Dresden 1945 im Panoramablick - Das Panometer Dresden

 
Die vergangene Woche stand bei mir sehr im Zeichen der Krieg- und Nachkriegszeit. Im ZDF lief die Fortsetzung eines richtig guten Dreiteilers - Ku´damm 59 - kann ich nur jedem Empfehlen und den Samstag Vormittag verbrachten meine Große, meine Mutti und ich im Panometer Dresden.


Bereits vor 10 Jahren war ich das erste Mal im Panometer, meine Berufsschule befand sich keine 100 Meter daneben und das Panometer war neu. 
Das Panometer befindet sich im ehemaligen Gasometer Dresden, ein Gasspeicher der einst von Hans Erlwein konzipiert wurde.
Hier stellt seid 2006 der Künstler Yadegar Asisi seine 360°-Panorama Leinwände aus.


Bei meinem ersten Besuch sah ich „Dresden Barock“ diese Ausstellung kommt wieder ab 28.04.2018. Aktuell kann man sich „Dresden 1945“ noch bis zum 22.04.2018 ansehen. 
Dieses Panoramabild lässt nur etwas erahnen wie es in der Bombennacht zu ging. Es löst unheimlich viele Emotionen in einem aus, macht nachdenklich und hoffnungslos. 
Ich fand mich in verschiedenen Phasen wieder, Wut, Trauer und Hoffnung. Die ganze Geschichte zeigt nicht nur wie Sinnlos der Mensch manchmal handelt, sondern auch wie stark er ist und immer wieder aufsteht. 
Dieses Bild zeigt die Sinnlosigkeit von Krieg und den Zusammenhalt der Menschen, man kann kaum glauben, dass dieses Bild der realität entsprich und dass es heutzutage immer noch solche kaputten Städte gibt und auch noch solche Zustände in denen durch Krieg Lebensraum und Leben zerstört wird. 
Es wirft die eine typische Frage auf: Warum?

Bei einem Stück Dresdner Eierschecke und einem Kaffee haben wir die Eindrücke setzen lassen uns noch ein wenig ausgetauscht und festgestellt wie wichtig es ist in die Zukunft zu schauen, aber dabei die Vergangenheit nicht aus den Augen zu verlieren. 



Das Panometer ist eine Nummer 1 Adresse wenn man Dresden besucht oder erleben möchte. Neben der Geschichte die hinter den Ausstellungen stecken, ist es auch beeindrucken wie viel Arbeit in diese Bilder gesteckt werden. Man entdeckt immer wieder andere Blickwinkel, kann ja nach Höhe verschieden weit schauen und taucht in die jeweilige Welt ein.  

Weitere Ausstellungen gibt es in Leipzig und Berlin. Und Infos gibt es unter www.panometer.de

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